Pressekonferenz des Diözesankomitees der Katholiken
im Bistum Regensburg am 1. September 2006

Regensburg, 1. September 2006, (dr). Das Diözesankomitee der Katholiken repräsentiert die katholischen Laien im Bistum Regensburg, insbesondere aber die weit über 220.000 Frauen und Männer, die in kirchlichen Vereinen und geistlichen Gemeinschaften organisiert sind. Es ist das vom Bischof von Regensburg anerkannte Gremium, das mit der Organisation des Laienapostolates in der Diözese Regensburg beauftragt ist.

Das Diözesankomitee ist von unserem Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller von Anfang an in die geistige Vorbereitung des Papstbesuches eingebunden worden und freut sich, dass die geistliche Aufbruchsstimmung im ganzen Bistum durch den Besuch des Hl. Vaters noch verstärkt wurde. Mit der Durchführung einer 12-stündigen Gebetsnacht im Regensburger Dom St. Peter in der Nacht vom 14. auf den 15. August 2006 konnte das Diözesankomitee dazu ein nachhaltiges Zeichen setzen. Bereits zur Marienfeier zu Beginn des Abends beteten in der vollbesetzten Kathedrale viele Hunderte Gläubige zu unserer Gottesmutter und für den Hl. Vater. Auch während der nächtlichen Stunden trugen viele Menschen die Gebetsnacht für Papst Benedikt XVI. mit. Unser Dank gilt daher allen Helfern und Besuchern in dieser Nacht.

In einem Schreiben an den Hl. Vater hat das Diözesankomitee seiner Freude darüber ausgedrückt, dass Papst Benedikt XVI. die Diözese Regensburg auf seiner Pastoralreise in seine bayerische Heimat besucht und ihm dabei von der guten Zusammenarbeit zwischen dem Diözesanbischof, den Priestern der Diözese und den engagierten katholischen Laien berichtet, die zu einer allgemeinen, geistlichen Belebung im Bistum geführt hat.

Im Rahmen des Festgottesdienstes am 12. September 2006 wird der Vorstand des Diözesankomitees - vertreten durch Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, MdL, als Vorsitzenden sowie Frau Ingrid Wagner und Herrn Michael Maier als stellvertretende Vorsitzende - an den Hl. Vater ein Geschenk überreichen: Die Statue des Heiligen Wolfgang - des Diözesanpatrons der Diözese Regensburg.

In den vergangenen Wochen haben die Mitglieder des Diözesankomitees in ihren Verbänden und Geistlichen Gemeinschaften auch eine Kollekte für den Hl. Vater durchgeführt. Im Festgottesdienst wird der gesamte Betrag während der Gabenprozession an den Hl. Vater übergeben. Die Kollekte soll der Hilfsaktion des Hl. Stuhls, Cor Unum, zukommen. Cor unum hat die Aufgabe, die humanitären Hilfsaktionen des Heiligen Stuhls in Krisen- und Katastrophengebieten zu organisieren und durchzuführen.

Das Diözesankomitee der Katholiken blickt mit großer Freude auf den Besuch des Hl. Vaters im September entgegen und distanziert sich daher ausdrücklich von allen störenden Aktionen im Vorfeld und während des Pastoralbesuchs des Hl. Vaters. An alle Vertreter solcher Gruppierungen ergeht daher der Wunsch, sich voll und ganz auf dieses großartige Ereignis einzulassen, die Einzigartigkeit des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in seiner Heimat zu verinnerlichen und mit allen anderen Gläubigen in diesen Tagen mitzufeiern.

Der Besuch des Hl. Vaters bedeutet mit Sicherheit den Höhepunkt unseres Bistums in die-sem Jahr. Aber danach gilt es den Gedanken der Neuevangelisierung aufzunehmen und kontinuierlich fortzusetzen. Ein genaueres Programm hierzu wird noch vorbereitet.

Nach dem großen Erfolg unserer Gebetsnacht hat die Vorstandschaft des Diözesankomitees einen weiteren Beschluss gefasst: In Zukunft soll jedes Jahr, in Erinnerung an den Pastoral-besuch des Hl. Vaters in Regensburg, eine Gebetsnacht durchgeführt werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Angebot wieder von zahlreichen Gläubigen angenommen wird.

Sicherlich ist bekannt, dass sich einige wenige engagierte Christen zwar einbringen möchten, jedoch - aus welchen Gründen auch immer - außerhalb der Kirche und deren Strukturen stehen. Nach dem Besuch unseres Hl. Vaters wird es uns ein großes Anliegen sein, die Kräfte, die bereit sind konstruktiv mitzuarbeiten, einzubinden. Es versteht sich von selbst, dass diese Kräfte auch den Willen haben müssen, unserer Gemeinschaft nicht zu schaden sondern sie zu bereichern.


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