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Regensburg, 10. Mai 2006, (pdr). Als Vorsitzender des Diözesankomitees
besuchte Philipp Graf von und zu Lerchenfeld am Dienstag das "Haus
des guten Hirten" in Schwandorf-Ettmannsdorf. Mit Besuchen
dieser Art möchte er sich einen Überblick über das
soziale Engagement der Diözese Regensburg verschaffen.
Das Haus des guten Hirten ist ein Zentrum für berufliche Förderung
und Ausbildung unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge
der Diözese Regensburg. Hier werden 140 Jugendliche im Internat,
sowie derzeit 171 Fahrschüler auf einem 3,2 Hektar großen
Gelände von insgesamt 100 Mitarbeitern betreut. Meist sind
es Jugendliche und junge Erwachsene mit individuellen Beeinträchtigungen,
wie verminderte Leistungsfähigkeit oder schwierigem sozialen
Hintergrund, die besondere Hilfen zur beruflichen und gesellschaftlichen
Integration benötigen. "Im Vordergrund steht für
uns der Jugendliche, den wir für eine bestimmte Zeit in seiner
momentanen Lebensphase begleiten" erläuterte Gesamtleiter
Gerhard Nestler. Die jungen Menschen sollen durch die Vermittlung
von Erfolgserlebnissen ermutigt werden, eine beständige Lernmotivation
zu entwickeln. Gleichzeitig sollen sie durch pädagogische Maßnahmen
zu mit- und eigenverantwortlichem Handeln angeleitet werden.

All dies geschehe unter dem Gesichtspunkt der Christlichen Religion
und Wertevermittlung. Philipp Graf von und zu Lerchenfeld zeigte
sich überrascht von der Dimension dieser Einrichtung und begeistert
über die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten. Das Spektrum
der Berufsfelder führte ihn beim Rundgang gemeinsam mit dem
Schulleiter der Förderberufsschule Rudolf Bothner durch die
Großküche, den Verkaufspavillon, den Zierpflanzenbau
sowie den Garten- und Landschaftsbau. Aber auch Schreinerei, Metall,
Schneiderei, Malerwerkstatt, Wäscherei mit Textilpflege und
Friseurstudio gehören zum Ausbildungsfeld im "Haus des
guten Hirten". Direktor Michael Eibl von der Katholischen Jugendfürsorge
der Diözese Regensburg gab nach der Besichtigung einen kurzen
Gesamtüberblick: So werden in der Diözese derzeit 1700
Ausbildungsplätze von der KJF angeboten.
"Mindestens 10.000 Jugendliche erhalten durch kirchliche Einrichtungen
in unserem Bistum eine Ausbildung" betonte Eibl. Gleichzeitig
sprach er die Bitte an Philipp Graf von und zu Lerchenfeld aus,
in seiner Funktion als Landtagsabgeordneter die Schulbaumaßnahme
"Sankt Marienschule" von der Einrichtung des Guten Hirten
in Ettmannsdorf-Schwandorf wohlwollend zu unterstützen. Ein
erkennbarer Betrag im Haushalt der Staatsregierung würde einen
enormen Planungsfortschritt verschaffen. "Wir wissen, dass
wir gut im Gespräch sind" versicherte Direktor Michael
Eibl abschließend und resümierte: "Auch den Schwächsten
soll weiterhin Hilfestellung für das Leben gegeben werden".
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