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Rom/Regensburg, 5. Februar 2007
(pdr) Die römische Glaubenskongregation hat Bischof Gerhard Ludwig
für die Neuordnung des Laienapostolats im Bistum Regensburg gedankt.
In einem Schreiben vom 27. Januar 2007 an den Regensburger Bischof
wird dieser gebeten, seine Erfahrungen auch auf Ebene der bischöflichen
Gremien einzubringen. Unterzeichnet wurde das Schriftstück
vom Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato.
Im folgenden dokumentieren wir den vollen Wortlaut des Schreibens:
Exzellenz! Hochwürdigster Herr Bischof!
Sicher erinnern Sie sich an den guten Austausch bei der Begegnung
mit der Glaubenskongregation am 14. November 2006 im Rahmen des
jüngsten Ad-limina-Besuchs der deutschen Bischöfe.
Eines der dabei besprochenen Themen war das System der Pastoral-
und Laienräte auf nationaler, diözesaner und lokaler Ebene.
Dabei berichteten Sie selbst von der Reform, die Sie im Bistum Regensburg
durchgeführt haben, um die diözesanen Regelungen voll
und ganz mit den Anforderungen der Ekklesiologie des II. Vatikanischen
Konzils und den Bestimmungen des Codex Iuris Canonici von 1983 in
Einklang zu bringen. Für Ihren Einsatz in dieser Sache ist
Ihnen die Glaubenskongregation sehr dankbar. Zugleich möchte
ich Sie darum bitten, Ihre Erfahrungen auf Ebene der bischöflichen
Gremien in einer Weise in die Diskussion einzubringen, die eine
vertiefte Auseinandersetzung mit der Sakramentalität der Kirche
und den daraus sich ergebenden pastoralen Konsequenzen fördert,
gerade auch im Blick auf das traditionsreiche System des deutschen
Laienkatholizismus.
Mit freundlichen Grüßen und Segenswünschen für
Ihren bischöflichen Dienst verbleibe ich
Im Herrn Ihr
+ Angelo Amato, S.D.B.
Titularerzbischof von Sila
Sekretär
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