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Regensburg 11. juli 2006 (pdr) Als Vorsitzender des Diözesankomitees
besuchte Philipp Graf von und zu Lerchenfeld am Dienstag die Geschäftsstelle
des Katholischen Deutschen Frauenbundes und das Referat für
Ehe und Familie der Diözese Regensburg.Nach einer Besichtigung
der Dienststelle des Frauenbundes stellte die Diözesanvorsitzende
Frau Popp die Struktur des 1910 gegründeten Vereins, dessen
vielfältige Bildungsangebote und Arbeitshilfen sowie Projekte
wie fair gehandelten Kaffee vor. Der Frauenbund des Bistums Regensburg
ist mit knapp 65.000 Frauen der mitgliederstärkste Diözesanverband
bundesweit. An den Diözesanverband angegliedert sind 470 Zweigvereine
auf Pfarrebene, die wiederum in 29 Bezirke eingeteilt sind. Die
ehrenamtlichen Mitglieder des Frauenbundes unterstützen und
gestalten das Pfarreileben vielerorts durch liturgische Feiern,
Festlichkeiten, Erwachsenenbildung und andere Aktivitäten.
Unterstützt und angeleitet werden sie dabei durch den Diözesanverband
und dessen Referentinnen.

Der Vorsitzende mit der Diözesanvorsitzenden
des KDFB, Elisabeth Popp
Besonders interessiert zeigte sich Graf von und zu Lerchenfeld
an den Aktivitäten des Frauenbundes in den verschiedenen Kommissionen
wie beispielsweise Ehe, Familie und Beruf. So befasst sich diese
im Jahr 2007 mit dem Thema "Allroundtalent Frau". Das
Jahresthema 2007/2008 heißt "Einander in den Blick nehmen"
mit dem Unterthema für 2007 "Interkultureller und interreligiöser
Dialog" und 2008 "Dialog der Generationen". Der Vorsitzende
des Diözesankomitees bedauerte, dass in der Öffentlichkeit
der Familienbegriff häufig auf die Kleinfamilie verkürzt
wird und die Großfamilie mit der gegenseitigen Verantwortung
der Generationen füreinander zu wenig in den Blick genommen
wird. Diözesankomitee und Frauenbund wollen hier in Zukunft
zusammenarbeiten und gemeinsam eintreten für einen Gesinnungswandel
in der Gesellschaft.
Anschließend besuchte Graf von und zu Lerchenfeld das Referat
Ehe und Familie der Diözese Regensburg. Herr Kratschmann und
Herr Gabler informierten über die Tätigkeiten der Geschäftsstelle.
Neben der Ehevorbereitung sind Ehebegleitung und Familienbildung
deren zentrale Aufgabengebiete. Im Bereich Ehevorbereitung ist die
Ausbildung und Begleitung der fast 200 Referentinnen und Referenten
für Brautleutetage Hauptinhalt. Die Ehebegleitung umfasst seelsorgliche
Begleitung, liturgische Feiern von Ehejubiläen und Eheauffrischungsseminare.
Betreuung von Familienkreisen, Informationsveranstaltungen zu verantworteter
Elternschaft und natürlicher Familienplanung sowie Projekte
für Jugendliche vor der Pubertät sind Inhalte des Bereiches
Familie bzw. Familienbildung.

Graf Lerchenfeld mit Richard Gabler und Josef Kratschmann
vom Referat Ehe und Familie
Ansprechpartner des Referates sind darüber hinaus die Dekanatsbeauftragten
für Ehe und Familie, mit denen ein regelmäßiger
Austausch gepflegt wird.
"Gott als Dritten in den Bund der Ehe hineinholen", so
umschreibt Herr Kratschmann die Aufgabe der Pastoralstelle Ehe und
Familie. Daneben stellt Herr Gabler im Bereich Familie ein verstärktes
Interesse an Erziehungsfragen, auch mit religiösem Hintergrund,
fest. Der Vorsitzende des Diözesankomitees bemerkte hierzu,
dass die Familie nicht zu einer Lebensgemeinschaft auf Zeit werden
dürfe, sondern sich an der unendlichen und bedingungslosen
Liebe Gottes zu den Menschen orientieren müsse. Für diese
Aufgabe hoffen das Diözesankomitee und das Referat Ehe und
Familie auf eine gute Zusammenarbeit.
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