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Regensburg, 7. Dezember 2006 (dr). Auch ein Jahr nach der Durchführung
der konzils- und kirchenrechtskonformen Rätereform im Bistum
Regensburg wird in verschiedenen Medien, aber auch von einzelnen
Vertretern des ehemaligen Diözesanrates, in der Öffentlichkeit
noch immer ein völlig unzutreffendes Bild von der Zusammensetzung
der neu geschaffenen Laiengremien im Bistum Regensburg dargestellt.
Dazu veröffentlicht die Geschäftsstelle Diözesane
Räte folgende Richtigstellung:
Anstelle des früheren Diözesanrates gibt es nun zwei
Gremien, das Diözesankomitee im Sinne eines Katholikenrates
und den Diözesanpastoralrat, die beide ihre fruchtbare Arbeit
aufgenommen haben. Sinn der Rätereform war eine Modernisierung
der bisherigen Strukturen, um den neuen Herausforderungen in der
Pastoral effizient begegnen zu können und die Neuevangelisierung
voranzubringen.
Das Diözesankomitee hat sich selbst konstituiert und ist das
im Sinne des Konzildekretes (Nr. 26) "Apostolicam Actuositatem"
zur Förderung des Laienapostolates vom Bischof anerkannte Gremium.
Daher sind die Delegierten des Diözesankomitees selbstredend
rechtmäßige und satzungskonforme Mitglieder des Landeskomitees
und des Zentralkomitees der Katholiken und bedürfen keiner
weiteren Anerkennung oder Zulassungsabstimmung durch die jeweiligen
Gremien.
53 frei und demokratisch gewählte Vertreter der kirchlichen
Verbände und Geistlichen Gemeinschaften bilden das Diözesankomitee.
Im ehemaligen Diözesanrat der Katholiken waren es nur 37, sowie
Vertreter aus den Dekanaten und berufene Mitglieder.
Zur weiteren bistumsweiten Berücksichtigung von gewählten
Vertretern aus den Pfarrgemeinden werden 16 Pfarrgemeinderatsmitglieder,
überwiegend gewählte Sprecherinnen und Sprecher, aus den
acht Regionen der Diözese in den Diözesanpastoralrat berufen.
Die Rätereform hat die Laienmitarbeit im Bistum Regensburg
aufgewertet, da durch die Ausgestaltung von den zwei neu geschaffenen
Gremien, Diözesanpastoralrat und Diözesankomitee, eine
effizientere Arbeit möglich ist. Durch die Beteiligung von
Laien am Diözesanpastoralrat besteht die Möglichkeit,
Themen direkt mit den Entscheidungsträgern zu diskutieren und
aus der Sicht der Laien heraus Stellung dazu zu nehmen. Der Vorsitzende
des Diözesankomitees und der Geschäftsführer sind
als Gäste auch Mitglied des Diözesanpastoralrates. Die
Katholischen Verbände und Geistlichen Gemeinschaften wurden
durch eine deutliche Erhöhung der Vertretungen im Diözesankomitee
gestärkt und können sich dort über die Projekte der
diözesanen Gruppierungen austauschen, dadurch Kräfte bündeln
und Synergieeffekte nutzen.
Beide Gremien werden in Zusammenarbeit mit den Innenstadtpfarreien
an dem großen und mehrjährig angelegten Projekt der Stadtmission
(Start 2008) zur Stärkung des Glaubens in der Stadt Regensburg
beteiligt sein.
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