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Regensburg, 30. November 2006
(js) Am 24. November trafen sich die Mitglieder des Diözesanpastoralrates
unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller zur Herbstvollversammlung
im Regensburger Diözesanzentrum. Bereits in seiner Ansprache
zu Beginn der Sitzung würdigte Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller
das seelsorgliche Ereignis, welches die Gläubigen durch den Besuch
des Heiligen Vaters im September in Regensburg erleben konnten. Papst
Benedikt XVI. habe bei seinem Pastoralbesuch in Bayern die meiste
Zeit in Regensburg, seiner Heimatstadt, verbracht. Er sei als universaler
Hirte zu uns gereist, im Auftrag Christus präsent zu halten.
In der heutigen Zeit müssten wir alle deutlich und missionarisch
Kirche sein, denn es gebe nur einen Weg, den Weg mit und zu Jesus
Christus, hob Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller hervor.
Im Anschluss hatten die Mitglieder Gelegenheit, ihre Eindrücke
zum Pastoralbesuch und die dabei entstandenen Rück- und Auswirkungen
zu schildern. Aus den Pfarreien wurde berichtet, dass ein gewisser
neuer Schwung und Blick, den Glauben anzugehen, gewachsen sei. Fragen
und Interesse am Glauben sei auch bei Menschen, die der Kirche nicht
nahe stehen, aufgebrochen. Gleichzeitig werden die Predigten des
Heiligen Vaters in Gruppenarbeiten in den Gemeinden nachgearbeitet
und sind Mittelpunkt vieler Predigten. Domkapitular Peter Hubbauer,
Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes, präsentierte
das neu erschienene Erinnerungsbild zum Papstbesuch. Dieses zeigt
auf der Vorderseite ein Foto des Heiligen Vaters, im Innenteil ist
das Lied zum Papstbesuch mit Noten abgedruckt und auf der Hinterseite
findet man ein Gebet für Papst Benedikt XVI. Lied Gebet und
Bild sollen, so Hubbauer, die Nachhaltigkeit des Jahrtausendereignisses
unterstützen.
Im zweiten Teil der Versammlung stellte Domkapitular Peter Hubbauer
das Projekt der Stadtmission für Regensburg vor. Die missionarische
Aktion wird in Koordination mit der Gemeinschaft Emmanuel durchgeführt.
Prälat Peter Hubbauer erläuterte die Grundvoraussetzungen,
den zeitlichen Rahmen des Projekts, der in 3 Phasen aufgeteilt werden
wird, Ziele und Inhalte der einzelnen Phasen sowie inhaltliche und
logistische Grundsätze der Stadtmission. Bei der lang angelegten
Aktion werden eine Vielzahl von Gläubigen besonders ausgebildet,
um danach in verschiedenartige Projekte der Stadtmission eingesetzt.
Die Mission wird von den Pfarreien selbst getragen, zuerst erfolgt
die Ausbildung, danach die Bündelung der Kräfte und letztendlich
die Ausstrahlung hinein in die Stadt. Bei der Durchführung
der Stadtmission werden die beiden wichtigsten Laienräte im
Bistum Regensburg, Diözesanpastoralrat und Diözesankomitee,
mitarbeiten. Zum Ende der Vollversammlung sangen alle Mitglieder
gemeinsam das bekannte und beliebte Lied zum Besuch des Heiligen
Vaters "Wer glaubt ist nicht allein". Bischof Dr. Gerhard
Ludwig Müller schenkte abschließend jedem Mitglied ein
Exemplar des Buches zum Papstbesuch in Regensburg.
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